vorläufige Fassung — in juristischer Prüfung vor der kommerziellen Veröffentlichung
Datenschutz

Was wir erheben — und was wir bewusst nicht erheben.

Das Schwierige am Datenschutz ist nicht die Erklärung, sondern der Entwurf. Vieles im Folgenden ist kein Versprechen, sondern das Fehlen eines Weges im Code. Das zugehörige technische Dokument ist SEGURANCA.md, das der IT des Kunden bei der Prüfung übergeben wird.

Was das Werkzeug speichert

  • Nutzeridentifikation: Name, geschäftliche E-Mail und Zugriffsprofil
  • Passwortprüfwert (scrypt mit Salt je Nutzer) — nie das Passwort
  • Diagnosesitzungen: der von der Führungskraft geschriebene Text, die Antworten und die Ergebnisse
  • Das Etikett der Situation (Team-, Projekt- oder Prozessname)
  • Zugriffsprotokoll: Anmeldung, Fehlschlag, Sperre und Abmeldung

Was es nicht speichert

  • Einen Personennamen als Situations-Etikett — vom Motor beim Eintrag abgelehnt
  • Profil, Note, Score oder Einstufung einer Person — existiert nirgends
  • Aktivität, Nachrichten, E-Mails oder Produktivitätskennzahlen von irgendjemandem
  • Keine Verbindung zu internen Datenbanken des Kunden — das Werkzeug integriert sich nicht
  • Sensible Daten auf der Website: keine Analyse-Cookies, keine Tracker Dritter

Mindestaggregation n ≥ 5

Das Dashboard der Organisation unterdrückt jeden Ausschnitt mit weniger als fünf Sitzungen. Die Unterdrückung geschieht in der Speicherung, nicht im Bildschirm — sukzessives Filtern umgeht sie nicht.

Die Sitzung gehört der Führungskraft

Kein anderer Nutzer liest die Sitzung einer Führungskraft, auch nicht per Direktlink. Die Antwort für die Sitzung eines anderen Autors ist identisch mit der für eine nicht existierende.

Support hinterlässt Spuren

Support-Zugriff existiert nur mit einem für die Eigentümerin sichtbaren Eintrag. Das Protokoll ist reines Anhängen: es gibt keine Löschoperation.

Kein Rückweg

Das Aggregat hat keinen Durchgriff auf die einzelne Sitzung. Es ist ein fehlender Pfad, keine vergessene Berechtigung — es gibt keinen Schlüssel zum Verknüpfen.

LGPD

Rollen, Rechtsgrundlage und Betroffenenrechte

Wer ist Verantwortlicher

Die beauftragende Organisation ist Verantwortliche für die Daten ihrer Führungskräfte und die von ihnen erzeugten Sitzungen. The Biased Brain Co. handelt als Auftragsverarbeiter und verarbeitet die Daten vertragsgemäß und ausschließlich zur Leistungserbringung.

Rechtsgrundlage

Erfüllung des Vertrags zwischen Verantwortlicher und Auftragsverarbeiter sowie berechtigtes Interesse der Verantwortlichen an der Steuerung des eigenen Betriebs. Die endgültige Festlegung der jeweils anwendbaren Grundlage liegt bei der Verantwortlichen und ihrem Datenschutzbeauftragten.

Betroffenenrechte

Bestätigung, Auskunft, Berichtigung, Übertragbarkeit, Löschung und Auskunft über Weitergabe. Anträge kommen über die Verantwortliche; der Auftragsverarbeiter antwortet in den vertraglichen Fristen und führt die Löschung in der Basis aus.

Zum Einsatz von KI

Sprachmodelle dienen als Sensor und Schreiber: sie lesen die Beschreibung, führen die Fragen innerhalb der Methode und schreiben den Bericht. Die Diagnose ist deterministisch und prüfbar. Jede Modellausgabe mit einem Prozentwert, einer Diagnose über eine Person oder einem Injektionsmarker wird verworfen, nie korrigiert. Bedingungen zu Speicherung und Nicht-Training beim Modellanbieter stehen im Vertrag und in SEGURANCA.md.

Status dieses Dokuments: vorläufige Fassung, aus dem bereits umgesetzten technischen Entwurf geschrieben und aus dem portugiesischen Original übersetzt. Sie beschreibt die LGPD, ein brasilianisches Gesetz. In Deutschland und der EU gilt die DSGVO mit eigenen Begriffen und Fristen — eine Übersetzung macht ein Dokument nicht rechtskonform. Vor der Veröffentlichung als verbindliche Erklärung sind eine juristische Prüfung des anwendbaren Regimes und die Bestätigung der vertraglichen Speicherfristen erforderlich. Fragen bis dahin: contato@biasedbrain.com.br.